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SoundCloud und seine Problemchen: der Streamingdienst vor dem Aus?
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Das Aus für SoundCloud?

Bild: www.hattyphoto.com

SoundCloud bald vielleicht offline? Medienberichten zufolge geht es dem Berliner Unternehmen nicht mehr ganz so gut!

Angefangen hat es mit Gerüchten über den Verkauf von SoundCloud. Den Medien zufolge hat das StartUp Unternehmen Kaufangebote von Spotify und Google erhalten. Der US Amerikanische Konzern “Spotify” bietet Musikstreaming an und war am Kauf von SoundCloud interessiert. Letzteres Vorhaben wurde aber vom Konzern wieder verworfen. Aber auch Google, Deezer und Apple waren interessiert.

Die Gründung von SoundCloud erfolgte schon im Jahr 2007, Gründer Alexander Ljung und Musiker Eric Wahlforss starteten zwar schon früher in Stockholm ein Projekt, so richtig ging es dann aber erst in der deutschen Hauptstadt Berlin los. Neben dem Berliner Sitz gibt es noch ein weiteres Büro in San Francisco (Californien, USA), New York  City (New York, USA) sowie in London (GB, England).

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Am 6. Juli 2017 postete Gründer Alex Ljung auf seinem Blog, dass man die Büros in San Francisco sowie London schließen und die Geschäftsaktivitäten in Berlin und New York bündeln müsse. 
Ein Verkauf des Unternehmens würde dieses aber nicht mehr retten, “in den vergangenen Monaten habe das Berliner Unternehmen seinen Umsatz verdoppeln können. Doch das alleine reiche nicht. Es gelte, die Kosten zu verringern, die Einkommensströme zu stärken und einen starken Fokus auf die Einzigartigkeit der Plattform zu legen”, so das Wirtschaftsmagazin “Gruenderszene.de“.

Leiden musste der Ruf des Unternehmen immer wieder. Zuletzt kursierten negative Schlagzeilen, weil SoundCloud aufgrund rechtlichen Grundsätzen gewisse Mixtapes löschen musste. Star-DJ Hardwell postete seinen Ärger auf Twitter und prangerte an, dass seine eigenen Musikstücke vom Filtersystem gesperrt worden sind. Diese wurden zwar wieder freigeschaltet, das ganze lässt die Plattform dennoch unattraktiv werden, da SoundCloud genau für so etwas entwickelt wurde: eigene Musik teilen. Auch häufige Wartungsarbeiten oder Downtimes, Zeiten in den die Seite nicht erreichbar ist, sorgten bei vielen der 175 Millionen Nutzern für Ärger und Wut. Gerade der Fakt, dass die Leute, die diese Plattform so groß machten, vermutlich hauptsächlich in der EDM-Szene, sich nun über das Unternehmen beschweren, bricht ihnen jetzt das Genick.

Was aus dem Unternehmen wird, bleibt nur abzuwarten, Alex Ljung jedoch ist optimistisch und dementierte mit den Worten “SoundCloud is here to stay”.
Doch längst gibt es schon gute Alternativen wie Mixcloud oder auch YouTube, denn auch bei Googles Unternehmen ist es seit der GEMA Einigung möglich, eigene Stücke dort zu teilen – ganz ohne verzerrte Stimme.  

Über das Teammitglied

Fabian

Fabian

Mein Name ist Fabian und ich bin 19 Jahre alt. Ich arbeite als DJ in einem Club und mache mein Abitur. Auf Yousic bin ich als Projektleiter und Ressortleiter für die Kategorie Electronic zuständig.

Ein Kommentar

  • […] Das Aus für SoundCloud, im August heiß diskutiert und unser erster Artikel, der verfasst wurde. Die beiden erfolgreichsten Artikel waren der Katja Krasavice Song und die Absage des Exodus Festivals. Aktuell versorgen euch 5 Redakteure mit den neuesten News aus der Musikbranche. Wir sind stolz, dass wir trotz eines kleinen Teams so viele Menschen erreichen können. […]

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