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Allgemein Kolumne

Remake alter Songs: Gut oder schlecht?

Remake
Quelle: Yousic

Es kommt in eigentlich allen Musikrichtungen vor und jeder kennt sie. Die einen mögen sie, die anderen weniger und manche mögen sie überhaupt nicht. Die Rede ist von einem Remake!

Eigentlich garkeine schlechte Idee. Man nimmt einfach einen alten Song, am besten aus den 80′ oder 90′ und veröffentlicht die Melodie einfach neu. Manche benutzen eine alte Melodie als Interpretation, vielleicht für etwas neues. Andere wiederum kopieren sie und nutzen diese, um ihren Song bekannter zu machen.

Work Hard, Play Hard

Als Beispiel nehmen wir David Guetta feat. Ne-Yo & Akon und den Song “Play Hard”. Die Melodie ist mehr als bekannt. Bereits in den 90er Jahren kennt man sie aus dem Track “Better Of Alone” von Alice Deejay. Hierbei wurde die Melodie, der Klang oder sonstiges nicht verändert, sondern einfach übernommen.

Leider ist dies auch nicht der einzige Track, der von David Guetta übernommen wurde. Von einem Remake kann man meiner Meinung nach nicht einmal sprechen.

Nicht jeder Remake ist gleich schlecht

Wir berichteten in der Harderstyles Kategorie die letzten male bereits über Remakes, wie z.B. von Lacer und Degos & Re-Done. Beliebt ist zum Beispiel auch “Children”, allerdings als Remake und nicht als geklaute Melodie. Genau so auch “Café del Mar”. Und jeder, der sich auch nur ab und zu Musik anhört, wird wissen was ich meine.

Remakes gehören meiner Meinung nach auch einfach dazu. Als gutes Beispiel nehme ich gerne auch Scooter, die es durch sogenannte “Bearbeitungen” erst so richtig zum Erfolg gebracht haben. Aber das, was sie machen ist einerseits nicht das selbe und andererseits klingt es einfach gut. Und so gesehen, ist es auch eine eigene Nummer.

Vielleicht fehlt einfach die Kreativität

Weshalb sollte man sonst eine bekannte und bereits 1000x angewendete Melodie benutzen? Die Antwort könnte eigentlich ziemlich einfach sein. Wiedererkennungswert und Popularität. Egal welche Musikrichtung, ob Electronic, Pop, Harderstyles, oder HipHop. Wenn uns eine Richtung gefällt und wir eine bekannte Melodie wieder erkennen, wirkt sich dies positiv auf unsere Bewertung aus. Dies muss aber nicht bei jedem so sein. Manche empfinden Remakes auch als pure Unkreativität und Billigproduktion.

Das wichtigste ist meiner Meinung nach trotzdem noch die Arbeit, die hinter jedem Song steht. Klar, eine bekannte Nummer kopieren ist einfach und geht schnell. Aber diese wiederum neu interpretieren, einzelne Abschnitte ändern und dem neuen Song anzupassen braucht auch seine Zeit. Jedoch ist es natürlich am besten, wenn man etwas selbst komponiert.

Fazit

Ein Remake ist definitiv nicht gleich schlecht, nur weil es solch eines ist. Es gibt – wie überall – schwarze Schafe, aber das ist nun einmal überall so. Ich persönlich bin ein großer Fan von ihnen, weil man einfach etwas vertrautes damit verbindet. Eine Erinnerung, oder einfach ein Gefühl, dass wieder aufgeweckt wird.

Natürlich interessiert uns auch deine Meinung. Teile uns diese gerne in den Kommentaren mit.

Über das Teammitglied

Oliver

Oliver

Newcomer DJ seit 2015 und nun auch Projektleiter und Redakteur bei Yousic. Arbeitet viel im Hintergrund, schreibt jedoch sehr gerne nebenbei Artikel für die Kategorie Harderstyles.

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